Zum 19. Mal veranstaltete der Verein sein diesjähriges Westenfest.
Das zweitägige Themenfest auf dem Vereinsgelände an der ehemaligen B 42
erfreut sich jedes Jahr großer Beliebtheit
und wird, sofern es Manitou gut meint, im
kommenden Jahr seinen 20. Geburtstag
feiern.
Nach einem eher ruhigen Samstag, wohl auch wegen der gerade laufenden Fussball Weltmeisterschaft, freute sich der Vorsitzende Gerhard Summ über zahl- reiche Besucher am Sonntag. 
An diesem Wochenende haben wir leider kein richtiges „Trapperwetter“, es ist viel zu heiß, meinte Summ.
Trotzdem sind auch von außerhalb viele
Western-Enthusiasten angereist, um sich
auf dem trockenen, leicht staubigen Boden das ansehnliche und von den Westernfans des Vereins mit viel Liebe hergerichtete Westernlager anzusehen und sich an der gemütlichen Western - Atmosphäre zu erfreuen.
Im Mittelpunkt standen wieder einmal die Tipis, Trapperlodges und andere Behausungen, die allesamt Eigentum der Vereinsmitglieder sind und von diesen
 

teilweise sogar selbst angefertigt und ausgeschmückt wurden.

Biber – Waschbären – Marder – und andere Felle, Fangeisen und Gebrauchsgegenstände, die zu der Zeit Ende des 18. bis Anfang des 19. Jahrhunderts passen, werden mit Sachverstand um die Behausungen drapiert in denen die Fans während des Festes sogar hausen und übernachten.
Jeder von uns ist irgendwie ein „ Altwaren- sammler“ und verfügt zu Hause über ein größeres Lager dieser Dinge.
Beim Entrümpeln des Speichers seiner
Großmutter fand Summ einmal original
Damenunterhosen aus der Zeit um 1880.
Selbstverständlich hängen auch diese neben seiner Lodge und einige der sehr authentisch gekleideten Westernbesucherinnen wollten diese schon erwerben.
Käuflich erwerben können Besucher solcherlei Utensilien, vollständige Bekleidung und allerlei Devotionalien aber auf jeden Fall bei den Händlern für Western-Ausstattung, die auch in diesem  Jahr das Fest wieder bereicherten.
Insbesondere die Kinder sind beim
 

Westernfest seit jeher gerne gesehen und werden bei dem eintrittsfreien Festival mit einem reichhaltigen Angebot unterhalten. Goldwaschen, Ponyreiten und, immerhin ist ein Schützenverein der Veranstalter, ein Schießstand mit dem Korkengewehr standen auf dem Programm und erfreuten sich großer Beliebtheit.
Aber auch die Erwachsenen konnten in der Schießanlage des Vereins mit Vorderlader- gewehren und Pistolen oder am Bogenstand ihre Treffsicherheit beweisen.
Ehrensache des Vereins, dass natürlich auch ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Ge-
tränken bereit gehalten wurde, angefangen
vom stattlichen Steak bis zu Western-Bohnen.
An den im Schatten aufgestellten Tischen ließen es sich die Besucher gut gehen.

Die Veranstalter selbst, ein gutes Dutzend zählt zum harten Kern der Ausrichter, freuen
sich aber immer auf den Abend wenn der
Ansturm vorüber ist. Dann, so Summ, gibt
es für uns Eingefleischte immer ein gemütliches Beisammensein mit Lagerfeuer
und Stockbrot für die Kinder.

zur Diashow...
 

Beim Westernfest des Schützenverein 1862 Rüsselsheim e.V. ist vom Tipi bis zum Goldwaschen an alles gedacht
 

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Westernfest

Stand: 03.04.2016